Patientin bei einer Dehnübung an einem medizinischen Trainingsgerät

Therapie

Die FPZ Osteoporosetherapie

Mit starken Knochen dem Leben mehr Halt geben.

  • 24 oder 48 Einheiten Umfang
  • die Eingangsanalyse bestimmt durch

Welche Probleme Osteoporose macht

Osteoporose ist ein Schwund der Knochenmasse. Sie erhöht das Risiko für Frakturen und Knochendeformitäten und verursacht Schmerzen, meist im Lendenwirbelbereich. Wird sie nicht behandelt, verschlechtert sich der Zustand fortlaufend.

Wenn Sie Osteoporose haben und bereits gestürzt sind oder einen Knochenbruch erlitten haben, kommt die FPZ Osteoporosetherapie für Sie in Frage.

Wie die Therapie auf den Knochen wirkt

Muskeln setzen über ihre Sehnen am Knochen an. Eine Kräftigung der Muskulatur bedeutet demnach eine Erhöhung der Zugkraft auf die Knochen über die Sehnenansätze. Der daraus resultierende Druck auf die Knochen regt die Knochenzellen durch die Deformierung zur Belastungsanpassung an. Biochemisch werden verschiedene Botenstoffe wie Wachstumsfaktoren und Mineralstoffe, zum Beispiel Kalzium, zum Knochenmasseaufbau ausgeschüttet.

Die optimale Therapie beinhaltet neben der aktiven Therapie auch eine Medikamenteneinnahme und Ernährungsberatung. Ihr Arzt wird Ihnen den bestmöglichen Therapieweg zu diesen Bereichen aufzeigen.

Wie das Therapieprogramm abläuft

  1. Ärztliche Voruntersuchung
  2. Analyse: eingehende Funktionsdiagnostik bei uns im Therapiezentrum
  3. Durchführung des Therapieprogramms mit den Schwerpunkten gerätegestützte Kräftigung, Stabilisation und Dehnung
  4. 24 oder 48 Einheiten, durch die Analyse bestimmt
  5. Koordinationstraining und Sturzprophylaxe
  6. Schulung von Haltungs- und Bewegungsmustern
  7. Stärkung der Knochendichte, begleitend mit Zugang zu Online-Lernprogrammen
  8. Abschlussanalyse: Auswertung der Entwicklungswerte im Vergleich zu den Anfangswerten

Häufige Fragen

Was Patientinnen und Patienten dazu fragen

Wie umfangreich ist die Osteoporosetherapie?

24 oder 48 Einheiten, je nach Ergebnis der Eingangsanalyse. Der Umfang wird nicht pauschal festgelegt, sondern aus den gemessenen Ausgangswerten abgeleitet.

Ist Krafttraining bei Osteoporose nicht gefährlich?

Unkontrollierte Belastung und Sturzrisiko sind gefährlich, dosiertes Training ist es nicht. Knochengewebe passt sich mechanischer Belastung an - Zug und Druck durch Muskelarbeit sind der Reiz, auf den der Knochenstoffwechsel reagiert.

Welche Bewegungen sollte ich vermeiden?

Vor allem starke Rumpfbeugung unter Last und ruckartige Drehbewegungen. Welche Einschränkungen im Einzelfall gelten, wird vor dem Start anhand des ärztlichen Befundes geklärt und an den Geräten eingestellt.

Was gehört neben dem Training zur Behandlung?

Die ärztliche Therapie einschließlich Medikation, eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D sowie Sturzprophylaxe. Training ersetzt keinen dieser Bausteine, es ergänzt sie.

Warum dauert das Programm so lange?

Knochenstoffwechsel reagiert langsamer als Muskulatur. Kurze Serien verändern die Knochendichte nicht messbar - deshalb ist das Programm in Abschnitte über mehrere Monate gegliedert.

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